Archäologischer Lehrpfad Heidengraben und Burrenhof


Der Heidengraben, ein keltisches Oppidum, entstand gegen 100 v. Chr. Es liegt auf einem halbinselartigen Plateau zwischen dem Erms- und Lautertal und ist mit insgesamt über 1662 Hektar die größte Anlage dieser Art in Mitteleuropa. Der Kern des Oppidums mit 153 ha war die Eisachstadt westlich von Grabenstetten, die durch mehrfache Vorbefestigungen zusätzlich gesichert war. Gegen Südwesten schneidet ein geradliniger Wall beim Burrenhof die Hülbener Halbinsel ab. Nördlich von Erkenbrechtsweiler schließt der Heidengraben mit dem rekonstruierten Tor "G" gegen die "Baßgeige" ab. Gegen Süden war das Oppidum mit zwei Wällen gesichert, von denen der eine südlich von Grabenstetten noch gut erhalten ist. Gut 400 Jahre älter als das Oppidum ist ein frühkeltisches Grabhügelfeld beim Burrenhof, das aus mindestens 22 Hügeln bestand. Zwei wiederaufgeschüttete Grabhügel deuten die Ursprungsform an. Der archäologische Lehrpfad mit Info-Tafeln und einem zisilierten Splint (Radnabennagel) markiert, zeigt den gesamten Verlauf des Heidengrabens.


Länge
Großer Rundwanderweg (Erkenbrechtsweiler–Burrenhof–Elsachstadt–Grabenstetten–Erkenbrechtsweiler) 20 km.


Ausgangspunkt
Parkplatz Baßgeige nördlich von Erkenbrechtsweiler an der Straße Richtung Beuren.


Karte
Blatt L 7522 Urach vom Landesvermessungsamt Baden-Württemberg.
 
 

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Diese Seite wurde zuletzt am 01.11.2006 bearbeitet.
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